Morgendliche Vogelstimmenexkursion im Gesteinigt Elisenfels bei Arzberg am 27.4.19

Die Kreisgruppe Wunsiedel des Landesbundes für Vogelschutz lädt am kommenden Samstag, dem 27.04.19, ab 07:00 Uhr zu einer Vogelstimmenexkursion durch das wildromantische Röslau-Durchbruchstal „Gsteinigt“ bei Arzberg ein. Die Leitung hat der Biologe Walter Hollering von der Kreisgruppe Wunsiedel.  Das schluchtartige Gsteinigt ist eines der 100 schönsten Geotope in Bayern und ist als Schutzgebiet im Eigentum des Fichtelgebirgsvereins: Die Röslau hat sich ihren Weg durch Phylitte und Gneise gebahnt, der Weg schlängelt sich an Felsen im Bach und am Hang entlang, mit seinem strukturreichen Wald-Strauchbereichen sind zahlreiche Vogelarten des Waldes und des Gewässers zu beobachten. Walter Hollering wird den Teilnehmern die charakteristischen Stimmen der Grasmückenarten, des Kleibers und des Zaunkönigs nahe bringen und mit Glück Gebirgsstelzen und die Wasseramsel zeigen können. Treffpunkt ist Elisenfels im Umfeld des Gasthofes. Die Wanderung dauert ca. 2,5 Stunden, festes Schuhwerk ist angeraten, Ferngläser sind von Vorteil. Diese Frühjahrs-Veranstaltung des Vogelschutzbundes wird zusammen mit dem Naturpark Fichtelgebirge durchgeführt.

Jahreshauptversammlung der LBV-Kreisgruppe Wunsiedel im März 2019

Zur Jahreshauptversammlung der Kreisgruppe haben wir als speziellen Gast eingeladen:

den LBV-Landesvorsitzenden Dr. Norbert Schäffer, Hilpoltstein.

Dienstag, 19.März 2019, Beginn:19:00 Uhr

Ort: Haus des Fichtelgebirgsvereins in Wunsiedel, Theresienstraße 2

 

Tagesordnung:

  1. Tätigkeitsbericht des Kreisgruppenvorstandes
  2. Kassenbericht
  3. Bericht des Revisors
  4. Entlastung des Vorstandes
  5. Ehrungen
  6. Vortrag von Michael Fichtner zu den "aktuellen Moorrenaturierungen" auf den LBV-Flächen im Zeitelmoos  

Beliebte, spannende LBV-Veranstaltung: Ökologische Neuigkeiten 2017 im Steinhaus

Schwarzhörniger Bockkäfer auf den LBV Egerwiesen Markleuthen

Thiersheim. Am Buß- und Bettag, Mittwoch, dem 22.11.2017, fand in der Gaststätte Steinhaus bei Kothigenbibersbach ab 19:00 Uhr die jährliche Vortragsreihe der LBV-Kreisgruppe Wunsiedel „Ökologische Neuigkeiten aus dem Landkreis Wunsiedel i. F.“ statt.

Der Kreisgruppenvorsitzende Walter Hollering gab den Experten und Naturfotographen erneut ein Forum, ihre Beobachtungen an neuen oder wiederangesiedelten Tieren, Pflanzen, Pilzen, Moosen etc. über das Jahr hinweg darzustellen. Aus den Beiträgen entstehen wertvolle Dokumentationen, die Reihe der Veranstaltungen lassen Aussagen zu über Entwicklungs-tendenzen im Natur- und Artenschutz im Fichtelgebirge, beispielsweise durch Nachweise wärmeliebender Arten. Eine Zusammenfassung der spannenden Berichte von 2017 sehen Sie in Form einer Pressemitteilung.

 

Alle bisherigen Beiträge der Ökologischen Neuigkeiten seit 2001 finden Sie hier: 

 

 

 

Ehrung von Walter Hollering bei der Deligiertenversammlung in Amberg 2017

Bei der letzten Landesdelegiertenversammlung in Amberg im Oktober 2017 ist der langjährige Kreisgruppen-Vorstand Walter Hollering vom 1. Vorsitzenden Dr. Norbert Schäffer im Beisein von Ehrenvorsitzenden Ludwig Sothmann für sein stetes Engagement in Wunsiedel mit einer Urkunde besonders ausgezeichnet worden.

Bericht zur Geobotanische Exkursion zu den Wanderblöcken nach Kleinwendern

Wanderblücke bei Kleinwendern

Die mit Moosen und Flechten überzogenen Wanderblöcke bei Kleinwendern waren am Sonntag, dem 30.7.17, das Exkursionsziel der LBV-Kreisgruppe Wunsiedel. Christine Roth, Georangerin vom Geopark Bayern Böhmen erläuterte die Erdgeschichte und die Gesteinsformung. Die frühere Eiszeit, Fließerden und der winterliche Frost im feuchten, sandigen Untergrund sind verantwortlich, das diese markanten, granitenen Zeitzeugen immer noch millimetermäßig pro Jahr unterwegs sind. Viele Wanderblöcke rund um die Kösseine sind zu Bauzwecken abgebaut worden. Noch bestehende, hinab gerutschte Felsblöcke der Gipfel sind oft im Wald verborgen und ohne besondere Vegetation. In Kleinwendern bilden die erhalten gebliebenen Wanderblöcke in 2 Wiesen am Ortsrand einen attraktiven Hingucker. Wenn man dem genauen Blick der Georangerin Christine Roth folgt, findet man an ihnen auch "Gebrauchsspuren".

 

Die Vegetation auf und um die Blöcke im Grünland neben einer attraktiven Weide mit dem "Rotvieh" als wiedereingeführte seltene Rinderrasse erläuterte der Botaniker Walter Hollering vom Landesbund für Vogelschutz. Sehr seltene Zackenmützenmoosarten mit feinen Glashaaren konnten die Exkursionsteilnehmer unter der Lupe besehen. Flechten bilden auf den Felsen Strukturen wie Landkarten. Die  großen, gerundeten Granitfelsen sind die Wärmeinseln für verschiedene Heuschrecken und die Kinderstuben für Bergeidechsen. Markante Becher- und Krustenflechtenfelder verleihen den grauen Rundlingen Ausdruck. Heidelbeeren, Ebereschen, Kiefern rahmen die Landschaftselemente ein. Die Wiesenmahd wird von heimischen Landwirten durchgeführt, das felsenreiche Grünland bietet sich an für eine extensive Nutzung, die der Freistaat Bayern aus Umweltprogrammen honoriert.

 

Die Teilnehmer der LBV-Veranstaltung in Kooperation mit dem Geopark waren von den Landschaftsbildern um Kleinwendern mit den besonderen Nahblicken auf Moose, Quarze, Flechten und Grashüpfer sehr angetan und begrüßten den Erhalt dieser Landschaft in dem ruhiger Ortsteil von Bad  Alexandersbad.   Bilder der gut besuchten Veranstaltung finden sich unter dem Link Bildgalerie Wanderblöcke Kleinwendern 

Botanische Exkursion zum NSG "Wojaleite" am Samstag, 01.07.2017

Interessierte LBV-Mitglieder besichtigten das herausragendes Geo-Biotop auf Serpentinit im Landkreis Hof mit einer besonderen Flora auf den seltenen Gesteinspartien. Die sehr seltene Ur-Vegetation an den Steilhängen besteht aus einer Serpentinfelsheide und einem -Kiefernwald und beherbergt spezialisierte Farn- und Nelkenarten. Das langjährige Naturschutzgebiet hat den für Oberfranken landschaftliche und geologisch bemerkenswerten Lebensraum erhalten.

Bilder  von der Exkursion sehen Sie in der Bildgalerie

Termin: 1.7.2017, 15:00 Uhr Ausgangsort: Woja (bei Wurlitz westlich Rehau/ Landkreis Hof)

Leitung: Biologe Walter Hollering

Bericht über eine Exkursion nach Altglashütte im Landkreis Tirschenreuth

Grüne Waldhyazinthe Altglashütte

Die historische Kulturlandschaft Altglashütte am Rande des Böhmerwaldes mit botanischen Kostbarkeiten

Eine Bildauswahl der Exkursion sehen Sie hier:  

 

 

Die Kreisgruppe Wunsiedel des Landesbundes für Vogelschutz erkundete am 25.6.17 Uhr die artenreiche Kulturlandschaft der Rodungsinsel Altglashütte bei Bärnau. Durch die frühe Initiative des BN und einem aktiven Landschaftspflegeverband der örtlichen Landwirte sind wunderbar blütenreiche Berg-Wiesen auf über 750 m Höhe erhalten, die in ihrer Qualität herausragend sind. Reiche Arnikabestände in den Bergwiesen und seltene Knabenkräuter sind zu bewundern, einige der Hangwiesen mit weitem Ausblick in die Tirschenreuther Senke und in den Böhmerwald gehören dem Landesbund für Vogelschutz. Die Exkursion unter fachkundiger Leitung des Biologen Walter Hollering war gut besucht, die Teilnehmer haben die Flora mit Schmetterlingen, Käfer und Heuschrecken sehr bewundert. Ein Baumpieper rundete die Beobachtungen ab.

 

Ausgangspunkt: Skilift Altglashütte bei Bärnau/ Oberpfälzer Wald im Landkreis Tirschenreuth

 

                                                       

 

                                 

Schneeberg-Exkursion mit dem Naturparkgebietsbetreuer

Artenvielfalt im Reich des Auerhuhns mit Eckardt Kasch vom Naturpark Fichtelgebirge

Bischofsgrün/Weißenstadt. Die Kreisgruppe Wunsiedel des Landesbundes für Vogelschutz bietet kommenden Samstag, 20.05.17, von 14:00 Uhr ab eine Wanderung um den Schneeberg und den Haberstein an, um mit dem Gebietskenner die Vogelwelt dieses europäischen Schutzgebietes auf dem Dach von Franken zu erleben.

Treffpunkt für alle Interessierten an der Schranke der Zufahrt Schneeberg nördlich der Höhenklinik Bischofsgrün Richtung Weißenstadt.

Dauer der Wanderung ca. 3 Stunden. Bitte festes Schuhwerk tragen, Ferngläser und Verpflegung mitbringen

Wir begrüßen unsere vierbeinigen Landschaftspfleger in Hohenbrand

Nolana-Schafe in Hohenbrand, Foto: A. Götte
Nolana-Schafe in Hohenbrand, Foto: A. Götte

Im von Birken und Faulbaum bewachsenen Feuchtbiotop Hohenbrand bei Nagel ist die Kreisgruppe Wunsiedel  hinsichtlich der Landschaftspflege ab September 2016 neue Wege gegangen: ein örtlicher Schafhalter hat einen Weidezaun mit Weidewächter als Dauerleihgabe erhalten und 15 Nolanas – weiße, gehörnte, kleinrahmige Haarschafe - zur Flachmoorfläche transportiert, um den Aufwuchs der vorjährigen aufwendigen Entbuschungsmaßnahme abzufressen. Die Tiere haben sich auf der neuen Weide wohl gefühlt und die Fläche gut genutzt. Der Landwirt – ein langjähriger Partner des LBV auch in Reichenbach und der Erllohe – setzt die Beweidung ab Mai 2017 und hat dafür bei der unteren Naturschutzbehörde ab 2017 eine Flächenförderung beantragt.

Biotoperkundung an den Libellenweihern im Zeitelmoos

LBV-Moorteich am Hahnenstand, Foto: M. Fichtner

Biotoperkundung und Kontrolle von Indischem Springkraut  an den Libellenweihern im Zeitelmoos am

Freitag, dem 1.7.2016, 18:00 Uhr

Treffpunkt vorort.

Hinkommen: westliche Wald-Zufahrt an der Staatsstraße Wunsiedel - Röslau direkt nach dem Abzweig nach Hildenbach und Vordorf von Wunsiedel kommend. Die Teich-Flächen liegen südlich der großen Zeitelmooswiese mit dem Wanderparkplatz!

Hildenbach/Wunsiedel. Die Kreisgruppe Wunsiedel des Vogelschutzbundes konnte in den letzten Jahren mit Mitteln des Landesbundes für Vogelschutz in Bayern e.V. und dem Klimaschutzprogramm des Bayer. Umweltministeriums 3 Teiche in den Rehbergen an den Zeitelmooswiesen erwerben. In den fischarmen Teichen breiten sich die Glänzenden Seerosen, Seggen und der Schachtelhalm aus. Durch Gehölzentnahmen bleiben die Teichflächen vollsonnig und sind Dorado für eine Reihe von seltenen Moorlibellen. Die gute Entwicklung ist etwas beeinträchtigt durch das Ausbreiten von Gartenabfällen: Seit einigen Jahren jäten die aktiven Kreisgruppenmitglieder vor der Samenreife das rosablühende Indische Springkraut in den Teichumgriffen, um das Einwachsen in das Flora-Fauna-Habitat der Zeitelmooswiesen zu verhindern. Zur rechten Zeit durchgeführt ist die Kontrolle durchaus erfolgreich, das Springkraut geht deutlich zurück. Informationen zu dem Termin gibt Gudrun Frohmader-Heubeck unter der Nummer 09232-5453 oder 0160-2575179.

© Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V.
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